Im ersten Teil dieses Berichtes haben Sie gelernt, wie Sie als Anfänger den Zinseszinseffekt nutzen können, ohne die interne Compounding-Funktion der HYIP-Programme benutzen zu müssen und dadurch womöglich unnötige Risiken einzugehen. Wer den ersten Teil dieses Berichts gelesen hat, hat verstanden, dass eine ausschließlich direkte und vollständige Nutzung der automatischen Compounding-Funktion, innerhalb der HYIPs mit zu hohem Risiko behaftet ist. Die indirekte Compounding-Funktion wiederum, funktioniert genau so einfach und verringert die Gewinne nicht nennenswert. Das Risiko ist dafür im Gegenzug fast vollständig ausgeschaltet. Um den zweiten Teil dieser Thematik verstehen zu können, sollten Sie den ersten Teil auf jeden Fall gelesen haben. Lesen Sie gleich jetzt mehr über diese manuelle Compounding-Technik.
Wer Routine bewiesen hat und die technische Analyse bis ins Detail beherrscht, sowie sich keinerlei Fehler mehr bei der Einschätzung der Lebensphasen erlaubt, kann durch die Anwendung von gezielten Compoundingsätzen seine Gewinne um weitere 15% steigern. Daher nun der zweite Teil unseres Ratgebers zur richtigen Anwendung der Compounding-Technik.
Die manuelle Compounding-Technik lässt immer noch Lücken offen, die ersichtlich werden, wenn man einige Faktoren betrachtet. Zunächst treten durch Aus- und erneute Einzahlungen der jeweiligen Beträge Verzögerungen auf, die wieder deutlich machen, dass verlorene Zeit mit verlorenem Geld gleichkommt. Des Weiteren binden Sie sich bei dieser passiven Art der Wiederanlage, wie in Teil 1 beschrieben, ebenso an die Laufzeit des jeweiligen Plans. Dies tun Sie zwar nur mit dem jeweiligen Teilbetrag den Sie zum Aufstocken des Grundkapitals verwenden, jedoch beginnt die Laufzeit für diese Investition erneut. Ein weitere Nachteil dem Sie ausweichen könnten, sind die Gebühren von Liberty-Reserve oder Auszahlungsgebühren von HYIPs. Wenn auch noch so klein machen sich diese Centbeträge auf Dauer bemerkbar.
Gewinne müssen jedoch reinvestiert werden. Dies ist unumgänglich wenn Ihr Kapital wachsen soll. Die manuelle Compounding-Technik ist sicher und bürgt dennoch Nachteile - dies ist nun klar. Die dauerhafte Anwendung der automatischen Compounding-Funktion treibt das Risiko jedoch ins Bodenlose, doch ein gezielter Einsatz dieser Funktion verstärkt die Gewinne. Die manuelle Compounding-Funktion dabei außen vor zu lassen, wäre jedoch falsch. Die perfekte Wiederanlage-Strategie entwickelt sich demnach aus einer Mischung der beiden Techniken. Zunächst erklären wir Ihnen jedoch, worauf Sie bei der gezielten Anwendung der automatischen Compounding-Technik achten sollten. Im dritten und letzten Teil unseres Berichts über das Compounding erklären wir Ihnen das perfekte Mischverhältnis aus manueller und automatischer Compounding-Technik.
Strategie für Fortgeschrittene - automatisches Compounding
Die Frage ob automatisches Compounding sinnvoll ist um das Grundkapital eines jeden HYIPs zu vergrößern und wenn ja in welcher Höhe, möchten wir nun klären und Ihnen die Beste Strategie zeigen um Ihre Gewinne um ein weiteres Maß zu maximieren. Es existieren verschiedene Situationen in der das automatische Compunding kurzzeitig sinnvoll ist. Wann dies eintritt und woran Sie diese Chancen erkennen, erklären wir Ihnen anhand, zwei verschiedener Möglichkeiten. Dabei gibt es einige Regeln zu beachten, damit das Risiko auf dem gleichen Niveau bleibt, wie bei der alleinigen Anwendung der manuellen Compounding-Technik. Der Einsatz der beiden Möglichkeiten ist von mehreren Faktoren wie die Art des HYIP-Programms, Länge der Laufzeit und Höhe der Renditen abhängig. Diese zwei Möglichkeiten zur Nutzung des automatischen Compoundings nennen sich aktives und passives Compounding. Den Unterschied erklären wir Ihnen jetzt ganz genau.
Möglichkeit 1 - Nutzen Sie aktives Compounding für einen gezielte Schub: Sinnvoll ist folgende Taktik auschließlich nur bei absoluten "Short-Term-Anlagen". Da zum Ausgleich der Verluste regelmäßig Neuanlagen getätigten werden müssen, wäre unter Anbetracht eines gesamten Portfolios diese Methode nur realisierbar, wenn alle HYIP-Programme Ihres Portfolios einen Tages-Plan mit einer maximalen Laufzeit von nur 7 Tagen führen würden. Ihre Flexibilität wäre ansonsten zu sehr eingeschränkt. Würden Sie nämlich alle Programme Ihres Portfolios auf 100% Compounding setzen, ohne über den Gewinn nach 7 Tagen frei verfügen zu können, werden Sie nicht in der Lage sein rechtzeitig Neuanlagen zu tätigen, um Verluste auszugleichen und würden somit im Bereich Ihrer Handlungsfähigkeit außer Kraft gesetzt sein.
Leider existieren nie mehr als eine handvoll Programme gleichzeitig am Markt, die so kurze Laufzeiten anbieten und ob diese brauchbar sind, ist fraglich. Bei dieser risikoreichen Wiederanlageform bleibt also ratsam, das Risiko, wenn überhaupt nur gezielt einzugehen. Handelt es sich beispielsweise um ein einziges Programm Ihres Portfolios, welches die Laufzeit von 30 Tagen NICHT übersteigt, ist es akzeptabel für dieses eine Programm eine Wiederanlagerate von 100% einzurichten. Da die meisten profitablen Programme des Markts Laufzeiten von mindestens 90 Tagen führen, bleibt dies die einzige realistische Methode um 100% Compounding zu benutzen.
Existieren tatsächlich zwei Programme mit derartig kurzen Laufzeiten in Ihrer Auswahl, sollten Sie sich einfach für das Bessere entscheiden und das andere Programm, wenn überhaupt, nur für eine Investition ohne 100% Wiederanlage in Betracht ziehen. Gegen eine abwechselnde Aktivierung der Wiederanlagerate von 100% zwischen zwei Programmen spricht nichts. Nach Ablauf der Laufzeit sollten Sie NUR Ihr Grundkapital reinvestieren und den, durch die automatische Wiederanlagerate, überschüssigen Gewinn in jedem Fall wieder auszahlen, um ihn für ein anderes Programm einzusetzen. Die Reinvestition in das Programm, in das Sie vorher 100% Compounding aktiviert hatten, sollte ohne 100% Wiederanlage geschehen, da das Risiko mit zunehmendem Alter des Programms steigt.
Fazit: Wenn Sie die Wiederanlagerate bei niemals mehr als einem Programm Ihres Portfolios auf 100% stellen und dieses Verfahren einmalig bei einem Programm anwenden, sowie den Gewinn nach Ende der Laufzeit wieder auszahlen, ist ein kleiner Schub für den Wachstum Ihres Kapitals möglich. Die Wiederanlagerate für einen kurzen Zeitraum auf 100% zu stellen, bleibt allerdings ein Risikospiel, welches Sie nur riskieren sollten, wenn sie sich mit Ihrem Portfolio ausreichend hoch im Plus befinden und ein stabiles Programm mit sehr kurzen Laufzeiten und einer hohen Rendite finden.
Da bei einer 100$-Anlage und einer Rendite von beispielsweise 1.5% der reine Gewinn ohne Compounding auf genau 45$ ausfällt, sollten Sie bedenken ob Ihnen der Zugewinn von nur 11.31$ das Risiko Wert wäre, sich 30 Tage an ein solches Programm zu binden. Im selben Moment würden Sie nämlich auf ca. 10$ pro Woche verzichten, die sie eventuell gut für eine Neuanlage einsetzen könnten. Ist dieser Gewinn erst einmal verloren, gibt es kein Zurück mehr. 100%-Compounding ist ein Spiel mit dem HYIP-Betreiber, der eben dieses Spiel erschaffen hat, damit er eine Chance hat, nicht nur Ihr Grundkapital mitzunehmen, sondern zugleich auch Ihren Gewinn. Sollten Sie ein Gespür dafür haben, wann der HYIP-Betreiber die vielen Wiederanleger ausnutzt und sein Programm schließt, können Sie Ihre Strategie darauf ausbauen. Einfacher ausgedrückt ist dies nichts für Anfänger, die sich bei der technischen Analyse eines Programms unsicher sind.
Schlussendliches Fazit ist, dass sich diese Methode für Fortgeschrittene Investoren anbietet. Wer mit der Methode aus Teil 1 unseres Berichts Gewinne erzielt und keine Fehler macht, kann hiermit seine Gewinne steigern. Unabhängig davon wie erfahren Sie sind, sollten Sie 100%-Compounding immer nur bei einem Programm Ihres Portfolios gleichzeitig aktivieren. Wenn Sie sich an diese Richtwerte und Regeln halten, setzen Sie auch bei einer eventuellen Fehleinschätzung nicht mehr als 10% Ihres Kapitals aufs Spiel.
Möglichkeit 2 - Passives Compounding für dauerhafte Zugewinne nutzen: Für "Long-Term-Anlagen" erweist sich eine dauerhafte Einstellung einer niedrigen Wiederanlagerate sinnvoller als die Methode aus Schritt 1. Meist kann jeder Investor durch 5%-Intervalle frei über die Höhe der Wiederanlagerate entscheiden. So bietet sich beispielsweise an, ein Compounding von 25% ab Tag 1 der Investition dauerhaft bis zum Ende des Programms zu aktivieren und somit die 75%ige Gewinnausschüttung nach einem bestimmten Zeitraum zu steigern. Denken Sie daran, dass durch den Zinseszinseffekt Ihr Grundkapital sich Tag für Tag um einen kleinen Teil vergrößert und am darauffolgenden Tag die Tagesrendite anhand des leicht erhöhten Grundkapials neu errechnet wird. Dies kann demnach lohnend sein, wenn Sie im Stande sind den Zugewinn Ihres Grundkapitals rechzeitig abzuziehen. So wird spätestens jetzt deutlich, dass jede Form der Wiederanlage Risiken enthält, weil die Lebenszeit des Programms kürzer als die Laufzeit des Plans verlaufen könnte. Dieses Strategie hindert demnach nicht an regelmäßigen Neuanlagen, kann jedoch dazu führen, dass Verluste, die durch eine falsche Auswahl der Programme entstehen, noch intensiver ausfallen und somit über einen mittelfristigen Zeitraum zu einer Minderung des Gesamtkapitals führt. Es kommt also auch hier schlicht darauf an, wie lang sich Ihr Grundkapital in der Laufzeit des Plans befindet.
Pauschal lässt sich bei jeder Form der Wiederanlage festlegen: Um so kürzer die Laufzeit des Programms, desto höher die Chancen auf den Zugewinn durch die Auszahlung des Gesamtbetrags. Alle angesammelten Gewinne durch die Wiederanlage bringen Ihnen nämlich nichts, wenn Sie nicht darüber verfügen können und auch hier ist es zu spät, wenn Sie bereits auf 25% Ihrer Gewinne verzichtet haben und das HYIP-Programm sich damit plötzlich aus dem Staub macht. Sie benötigen demnach eine Absicherung und eine lohnende Gewinnrechnung, die Ihnen sogar einen Zugewinn bringen würde, auch dann wenn Sie Ihr Grundkapital inklusive der Compounding-Gewinne nicht mehr auszahlen würden. Wenn Sie nämlich das Compounding auf 25% stellen, steigt mit zunehmendem Alter der Anlage auch Ihr täglicher Gewinn (75% der täglichen Gewinnrate). Mit anderen Worten ergibt sich bei 25% Compounding, aus der wachsenden Menge an Grundkapital, nach 100 Tagen natürlich mehr Tagesrendite aus 75% Gewinnausschüttung als am 1. Tag.
Je niedriger die Rendite im Verhältnis zur Höhe der Wiederanlagerate steht, desto länger dauert es bis sich die Wiederanlage bei der letzendlichen Gewinnrechnung, noch vor der Rückzahlung des Grundkapitals inklusive der zusätzlichen Gewinne bemerkbar macht. Bei einer Rendite von 1.5% täglich und einer Wiederanlagerate von 25%, erreichen Sie nach genau 150 Tagen, den selben Gesamtgewinn wie ohne Wiederanlagerate. Bei der selben Wiederanlagerate und einer Rendite von nur 1.1% täglich, dauert es bereits 200 Tage bis sich diese Methode bezahlt macht. Lässt man die zusätzlichen Gewinne, die zum Grundkpaital dazugerechnet werden außen vor, ist demnach ganz deutlich, dass eine durchgehend niedrige Wiederanlagerate von maximal 25% nur lohnend ist, wenn die Rendite mindestens 1.5% täglich beträgt. Wenn Ihr Grundkapital und Ihr zusätzlicher Gewinn nach 150 Tagen noch nicht freigegeben wurde, könnten die Gewinneinbußen sonst so verheerend sein, weil der Ausfall eines Programms dann nicht nur den Verlust Ihres Grundkapitals, sondern auch Ihrer angesammelten Compounding-Gewinne bedeutet.
Fazit: Anhand dieser Rechnung werden zwei Wenn-Dann-Regeln deutlich. Wenn die Laufzeit des HYIP-Programms länger als 150 Tage ist, sollte die Rendite mindestens 1.5% täglich betragen. Wird Ihr Grundkapital, inklusive der Zugewinne innerhalb 150 Tage wieder freigegeben, ist das Risiko ebenso bei niedrigeren Renditen tragbar. In jedem Fall müssen Sie abschätzen können, ob das Programm noch mindestens 150 Tage am Markt bleiben wird. Sofern Sie das Risiko eingehen und die Wiederanlagerate auf 25% stellen, bedenken Sie, dass Neuanlagen bis zum 150. Tage langsamer von statten gehen könnten, als ohne Compounding. Im Optimalfall wird Ihr Kapital also nach spätestens 150 Tagen freigegeben, damit Sie die zusätzlichen Gewinne abziehen und Ihr eigentliches Startkapital wieder einzahlen können. Da Ihr Grundkapital bei einer Tagesrendite von 1.5% und einer Wiederanlagerate von 25% nach 150 Tagen 175$ beträgt, können Sie nach einer Verzögerung mehrere Neuanlagen gleichzeitig tätigen. Sie sollten jedoch niemals auf mehr als 25% Ihres Sofortgewinns verzichten. Denken Sie immer daran, dass es nicht sicher ist ob Sie Ihr Grundkapital inklusive Ihrer zusätzlichen Gewinne zurückerhalten. Compounding bleibt demnach eine Technik um Ihr Kapitel innerhalb der Programme zu erweitern, nicht um das Gesamtportfolio zu vergrößern.
Die Anfangs beschriebenen Nachteile des manuellen Compoundings werden jedoch definitiv ausgeschaltet. Gebühren und Wartezeiten werden verhindert. Das Grundkapital der Programm wird automatisch angehoben. Risiken birgt diese Methode, wenn Sie diese anwenden, obwohl Sie noch nicht dafür bereit sind. Wenn Sie merken, dass dies der Fall ist, sollten Sie lieber noch etwas mit der Methode aus Teil 1 unseres Berichts trainieren. Auch schlechte Marktzeiten können ein negatives Laster bei diesem teilweisen Nutzen des automatischen Compoundings sein. Sofern Ihr Kapital nicht expandiert oder sich die Anzahl Ihrer Programm verringern, sollten Sie für diesen Zeitraum einfach auf jegliches automatisches Compounding verzichten. Sobald das Markttief überstanden ist, können Sie wieder ein Mischverhältnis aus beiden Compounding-Techniken herstellen und sich an die oben aufgeführten möglichen Situationen halten.
Alle Formen der Wiederanlage bringen ein gewisses Risiko mit sich, aber diese einfachen Regeln helfen Ihnen pauschal die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nutzen Sie das "Compounding" nur, wenn Sie sich mit Ihren Portfolio in der Gewinnzone befinden. Orientieren Sie sich bei der Höhe der Wiederanlagerate als Erstes an der Laufzeit des jeweiligen Plans in den Sie investieren möchten. Pläne mit einer Laufzeit unter 30 Tagen können für einen einmaligen Durchlauf, wie in Punkt 1 beschrieben, mit 100% Wiederanlagehöhe genutzt werden. Danach sollte auch hier die Wiederanlagerate von 25% nicht überschritten werden. Übersteigt die Laufzeit eine Länge von 150 Tagen, müssen Sie sich sicher sein, dass Ihr gewähltes Programm diesen Zeitraum überdauert. Besser ist es das Grundkapital inklusive der zusätzlichen Gewinne innerhalb 150 Tage zurück zu erhalten. Bei Programmen mit einer längeren Laufzeit als 150 Tage, sollten Sie das Compounding immer nur bei einer Rendite von mindestens 1.5% täglich nutzen.
Halten Sie sich an die Regeln und Bedingungen, können Sie mit Hilfe des automatischen Compoundings Ihre Gewinne wirkungsvoll erhöhen. Im nächsten und letzten Teil lernen Sie beide Compounding-Techniken miteinander zu kombinieren und somit das Beste Verhältnis aus Sicherheit und Gewinn zu generieren. Diese Profi-Strategie wird von den besten HYIP-Investoren angewandt und basiert auf der Strategie unseres eBooks. Wenn Sie mehr über ein funktionierendes Konzept erfahren möchten, mit dem Sie die Risiken beim Investieren in HYIPs ausreichend minimieren und sich ein passives Einkommen aufbauen können, sollten Sie unser eBook studieren, um die hier veröffentlichten Tipps besser verstehen zu können. Besuchen Sie unser Hauptportal X-Invest.biz.
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Viel Erfolg
Tobias Berger